Busterminal Churwalden

Graubünden, Churwalden

  1. Bauherr
    1. Bellavita Lai
  2. Typ
    1. Mischnutzung
  3. Jahr
    1. 2014-2016
  4. Award
    1. Award für Marketing + Architektur, 2016

ECO-Architecture
Herkunft und Materialien

ECO-Architecture
Herkunft und Materialien

ECO-Architecture
Herkunft und Materialien

Details

Details

Details

Details

Innen

Situation

Grundriss

Fassade

Schnitt

Making-of

Making-of

Making-of

800 Bäume

wurden für den Busterminal im lokalen Wald geschlagen. Davon haben 400 den qualitativen Anforderungen entsprochen.

5000 m3 Holz

dürfen jährlich in den Wäldern Churwaldens geschlagen werden.

Jede Lamelle hat sechs Seiten: Die eine gründet tief, die andere sucht Anschluss. Eine zur Einsicht, eine zur Aussicht. Und zwei für Dazwischen.

Der Busterminal in Churwalden ist ein Ort, an dem Innen und Aussen gleich wichtig sind. Die vertikalen Holzlamellen finden ihren Anschluss in den Baumkronen am dahinterliegenden Hang und beleben damit das Äussere. Die Menschen verbinden ihre Reise mit einem Einkauf und beleben damit das Innere. Der Terminal ist nicht nur ein Versprechen, von hier wegzukommen, sondern auch eine Einladung, dazwischen hier zu sein: Bedarf und Bedürfnis sind miteinander verwoben.

Dank guter Ideen und viel Know-how unserer Partner konnte ein Konstruktionsprinzip entwickelt werden, das fast ausschliesslich Holz aus dem Baumbestand der Gemeinde Churwalden nutzte und damit ökologisch sinnvoll und kostenminimierend war. Dieser aussergewöhnliche Busbahnhof zeigt, dass Bauen mit Holz nicht „Standard“ sein muss, sondern eine innovative Möglichkeit ist, Umwelt und Mensch in allen Aspekten gerecht zu werden. Er stellt die Verbindung her zum Portal Churwalden und liegt bettet das Zentrum neu.