Sper Baselga

Schweiz, Domat/Ems

  1. Projekt
    1. Sper Baselga
  2. Bauherr
    1. Coop Genossenschaft
  3. Typ
    1. Dorfkern
  4. Jahr
    1. 2016-2018

Verdichtung des Dorfkerns

Verdichtung des Dorfkerns

Verdichtung des Dorfkerns

Details

Details

Details

Innen

Situation

Erdgeschoss

  1. Obergeschoss

Ostfassade

Making-of

Making-of

Making-of

32 Dachflächen

schützen das Gebäude vor der Witterung

30 Personen

leben innerhalb der 5’500 m3 Volumen, welches zwischen den bestehenden Häuser umbaut wurde

Etwas zu sehen, wo nichts ist, gehört zu den Künsten eines Architekten.
Es ist kaum zu erklären, wie es funktioniert. Wir versuchen es trotzdem.

Da, wo nichts ist, ist ja meist nicht gar nichts, sondern relativ viel. Wir bemerken eigentlich erst, was alles da ist, wenn etwas fehlt. Kurt Tucholsky hat von der anderen Seite auf diesen Umstand hingewiesen. Besteht die Kunst des Architekten also darin, überall da, wo nichts oder eigentlich ziemlich viel ist, etwas bzw. noch mehr zu sehen? Nein, darum scheint es nicht zu gehen, wir müssen präzisieren: Die Kunst des Architekten ist es, etwas ganz Bestimmtes zu sehen, wo etwas Bestimmtes nicht ist. Ein Haus z.B. Oder eine Bushaltestelle, eine Brücke, eine Seilbahnstation. Wie das geht? Das ist Kunst!

Wenngleich mit einer Betondecke geschlossen, lag die Wunde mitten im Ort von Sper Baselga offen. Für den Neubau, der traditionsgemäss Geschäfts- und Wohnräume enthalten sollte, orientierte man sich an den Dächern des Ortskerns. Trotz des markanten Giebels, der das Haus auf beeindruckende Weise gliedert und prägt, ordnet es sich den anderen Dächern unter und schafft damit die Verbindung von Tradition und Inspiration.